Bautagebuch: 29.03.25

Heute hätten wir noch ein paar Männer und Frauen im Pefferminzel brauchen können. In rund 8 Wochen muss das Erdgeschoss soweit sein, dass mit Verputzen begonnen werden kann, da gibt es einiges zu tun.

Heute wurde die letzte Verschalung und Isolierung in der Mitarbeitertoilette fertig, der Abschluss im obergeschoss zum Speicher ist fertig isoliert und der Votrtragsraum ist weitgehend leer geräumt, um das Gerüst dort aufbauen zu können.

Der jetzt doch zu entfernende Putz in der Teeküche ist fast unten, weitere Löcher in den Wänden sind verschlossen und mit dem Abschleifen der Türrahmen im Obergeschoss ist begonnen. Auch jede Menge Müll und Unrat wurde entsorgt.

Mit dem Gerüst an der Stirnseite des Schuppens werfen die nächsten, auch von außen sichtbaren, Restaurierungsereignisse ihre Schatten voraus.

Am nächsten Samstag wird jede Menge Personal am Schuppen und im Gebäude gebraucht.

Leider wird es wohl auch finanziell allmählich eng und wir brauchen weitere Spenden um mit der Wiederbelebung des kleinen Bahnhofs fortfahren zu können.

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Bautagebuch: 08.03.2025

Nach dem Spachteln kommt das Schleifen …und dann wieder das Spachteln…und so nimmt die Küchendecke allmählich Gestalt an.

Außerdem wurde ein hartnäckig in die historischen Fliesen einbetonierter Metallzahn gezogen, die Blenden über den Fenstern festgemacht, weiter an der Rigipsverplankung gearbeitet, eine Unterkonstruktion für den Heizkörper im Obergeschoss gebaut und die ersten Isoliermaßnahmen für die Abschlusswand zum Speicher getroffen.

Zum Abschluss wurden dann wieder ein paar Brötchen gemeinsam verspachtelt.

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Bautagebuch: 01.03.2025

Heute wurde ganz schön was weggespachtelt im Pefferminzel…

und jeder, der denkt, wir würden dort nur was essen, hat sich gewaltig getäuscht.

Nachdem die meisten Gipskartonplatten an Ort und Stelle sind, geht es jetzt dran, die Fugen und Schrauben zu verspachteln. Aber damit nicht genug, es wurde auch weiter daran gearbeitet, die Originalfliesen im Flur wieder ansehnlich zu machen. Auch die Fensterblenden sind fertig eingepasst.

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Bautagebuch: 15.02.2025

Tatsächlich erst im vierten Pefferminzel-Bauwinter haben wir uns heute ein bisschen Gasheizung gegönnt. Zum „Club Tropicana“ hat das zwar noch nicht gereicht, trotzdem war das Arbeiten bei mehr als drei Grad etwas angenehmer.

Und natürlich ging‘s munter weiter.

Die Treppe wurde weiter abgedeckt, das restliche Material zum Isolieren und Verplanken der „Kniestöcke“ hochgeschleppt und teilweise schon eingebaut, die Lattung an der geplanten Küchendecke geht voran, die Heizungsleitungen wurden erweitert und die ersten Abdeckungen zwischen den Rundbogen der Fenster und den Stahlträgern sind eingepasst.

Zum Mittag hat uns dann die Metzgerei Schreiner noch frisches Wellfleisch spendiert. Wieder ein guter Tag für unseren alten Bahnhof.

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2025: 30 Jahre KHV – eine Erfolgsgeschichte

Der Kultur- und Heimatverein Harthausen (KHV) hat in 30 Jahren ein „Wohnzimmer der Harthausener“ geschaffen – und arbeitet im Jubiläumsjahr bereits am nächsten Großprojekt.

Der KHV kann mit Blick auf die vergangenen 30 Jahre auf eine erfolgreiche Geschichte und zahlreiche Projekte verweisen. Der stellvertretende KHV-Vorsitzende Andreas Heck erinnerte an dessen Entstehung 1993 als „Heimat- und Kulturkreis (KHK)“ auf Initiative des heutigen Schriftführers Hermann Grundhöfer zunächst als lose Vereinigung. Ziele waren die Renovierung des Tabakschuppens, um „kulturelle Veranstaltungen zu annehmbaren Preisen aufs Land zu bringen“, zitierte er aus den Unterlagen von damals. Vorgesehen gewesen sei einst der Abriss des Schuppens und die Nutzung der Fläche als Wohnraum, so Heck: „Zum Glück ist es so weit nicht gekommen“, betonte er.

Von der losen Vereinigung zum Verein

Stattdessen wurde am 8. November 1994 aus dem Kreis ein Verein. Darauf hatte Harald Flörchinger, der im Mai 2024 verstorbene langjährige KHV-Vorsitzende, gedrängt. Seitdem habe der Verein mit zahlreichen Veranstaltungen wie Lesungen, Theater, Kleinkunst, Ausstellungen und Vorträgen auf sich aufmerksam gemacht, die Heimat und Kultur hochgehalten und weiterentwickelt. Der heute 161 Mitglieder zählende KHV ist daneben seit Bestehen um mehrere Unterabteilungen von Wein bis Blues gewachsen. Er zeigt sich nach wie vor engagiert, munter und aktiv.

Sanierung des „Pefferminzels“ als Großprojekt

Seit vier Jahren dominiert die Sanierung des früheren Bahnhofs des von 1905 bis 1954 zwischen Speyer und Neustadt verkehrenden „Pefferminzbähnels“ nicht nur den Bautrupp des Vereins. Das Gebäude soll Gemeindearchiv, Veranstaltungsort und Heimat des KHV werden. Es sei das bisher größte Projekt des Vereins, „und wir werden keine Ruhe geben, bis das Pefferminzel – so nennt der KHV sein Gebäude liebevoll – wieder in einem ansehnlichen Zustand ist“, versicherte Heck.

Lieder und Spende zum Jubiläum

Der Speyerer Tenor Michael Wagner, CDU-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises, war am Sonntag mit dem früheren Domorganisten Leo Krämer in den Historischen Tabakschuppen gekommen. Im „Wohnzimmer der Harthausener“ – so der stellvertretende KHV-Vorsitzende Heck – wollte das Duo musikalisch zum 30-jährigen Bestehen des Vereins zu gratulieren. „Wohnraum ist hier doch entstanden“, kommentierte Wagner. „Wohnraum für Kultur nämlich.“ Darüber freue er sich als Kulturmensch und als Sprecher des Ausschusses für Kultur im Landtag. Er schätze den Tabakschuppen als Spielstätte und sei ebenso wie sein musikalischer Begleiter Krämer gerne der Einladung nach Harthausen gefolgt. Seine stimmgewaltig vorgetragenen Lieder und ein um eine 150-Euro-Spende angereichertes Grußwort des Ersten Beigeordneten der Gemeinde, Mattias Löffler machten den Nachmittag zu einem neuerlichen Motivationskick für alle KHV-Aktiven.
Text: Stefan Keller

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Bautagebuch: 08.02.2025

Heute waren, trotz der frostigen Temperaturen, wieder viele Helfer im Pefferminzel zusammengekommen. Es wurde weiter darauf zu gearbeitet, alles für das geplante Verputzen vorzubereiten.

Löcher und Schlitze in den Wänden wurden gefüllt, die historischen Fliesen vorgereinigt, das Gerüst in die geplante Küche umgesetzt und mit dem Latten begonnen. Rigips wurde montiert, das Vorgehen mit der Heizung besprochen und einige Dinge angepasst.

Die Sicherung der Holztreppe haben wir begonnen und der Anschluss des Außenwasserhahns eingehaust.

Sehr erfreulich ist, dass uns heute ein Harthauser Bürger im Pefferminzel besucht hat, der uns für die Sanierung des Schuppens sein Gerüst überlässt. Dafür schon jetzt vielen Dank!