Bautagebuch: 27.06.2026

Trotz der dem Innern eines Dampfkessels vom Pefferminzbähnel erinnernden Hitze ist ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Der Boden im Flur, im Vortragsraum und in der Toilettenanlage ist gefliest!

Aber auch die anderen Gewerke gehen weiter voran, Elektro in der Teeküche, Heizkörper im Flur, abdichten der Kellerfenster wegen des Kondenswassers im Keller, Verschalen der Stirnwand im Obergeschoss, usw. Der Trinkwasserverbrauch heute war schon extrem hoch.

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Bautagebuch: 20.06.2026

Geschwitzt wie die Heizer auf der Dampflok vom Pefferminzbähnel haben wir heute. Die Flurdecke ist fertig gestrichen, die Rampe anbetoniert und am unteren Ende mit Kunstharz angegossen, die Oberschränke in der Teeküche hängen, die Spüle und ein Ceranfeld sind einbaubereit, die Stirnseite oben ist weiter mit Trockenbauplatten verschalt und Arbeitsplatte, Laminat und jede Menge Material ist ins OG geschleppt.

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Bautagebuch: 13.06.2026

Immer weiter voran geht‘s im Pefferminzel: Die ersten Trockenbauplatten sind an der Stirnwand oben montiert, der Boden im Vortragsraum nähert sich mit großen Schritten seiner Vollendung, das erste Küchenmöbel ist in der Teeküche OG gelandet, jede Menge Fliesen sind geschleppt, die Decke im Flur EG weiter gestrichen, der Heizkörper in der Toilettenanlage ist angeschlossen und die Wände der Toilettenkabinen sind gefliest. Erste Vorbereitungen für den Einbau der alten Holzwand sind getroffen und mit dem Finalisieren der Tür zur Teeküche ist begonnen.

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Bautagebuch: 06.06.2026

Im Gegensatz zur Bahn AG laufen unsere Bauarbeiten planmäßig weiter: Die Kabel für die Beleuchtung im Flur des Obergeschosses sind gelegt, die Stirnwand zum Gerätehaus der Feuerwehr ist weiter isoliert, der Vortragsraum fast fertig gefliest und die Schwelle zum Flur, mit einem Gruß für Rolf, neu ausbetoniert.


Die Wiese wurde gemäht, Abstandshalter der Fliesen entfernt, Fliesen abgewaschen und das Abgasrohr für die Heizung ist montiert. Somit sind außen am Dach sind alle Arbeiten abgeschlossen💪💪💪💪.

Der schöne alte Ofen ist liebevoll und zärtlich entkernt und sieht seiner Kariere als „Heizkörper“ entgegen.

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Bautagebuch: 30.05.2026

In der Teeküche ist der Fußbodenbelag drin, Lampen in der Toilette im Obergeschoss und in der Teeküche sind montiert, der Rollputz an der Flurdecke wurde zu Teil aufgebracht, die Bodenplatten rein- und Füllmaterial rausgeschleppt, das Styropor innen an der Giebelwand angebracht, die Heizkörper in der Toilettenanlage schön aufgehängt und die Deckenpanele hoch geschafft.

Uff… und das bei der schwülen Hitze heute.Das nächste Mal kann mit dem Aufstellen der Teeküche begonnen werden.

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Bautagebuch: 23.05.26

Mein Güte, heute ist ein Eilzug durch das altehrwürdige Pefferminzel gerauscht. In gut zweieinhalb Stunden ist der Boden im Vortragsraum ausgeglichen worden, so dass grundsätzlich nächsten Samstag gefliest werden kann, die Fuge zum historischen Fensterelement im Flur ist verschwunden, das restliche Grünzeug gleich hinterher und die Teeküche ist auch soweit, dass der Boden rein kann.

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Bautagebuch: 11.04.2026

Heute wurde, nach der Osterpause, munter weiter im Pefferminzel gewerkelt. In den Erdgeschosstoiletten gefliest, Platten und Material ins Obergeschoss geschleppt, die Flurdecke weiter grundiert, am Schuppen an der Verschalung gearbeitet, die Decke in der Toilette im Obergeschoss fertig gemacht, die Stirnseite gelattet, der Heizkörper in der Teeküche montiert und die Lampen für die Beleuchtung im Flur probehalber aufgehängt.

Sieht das nicht toll aus?

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Mit Musik, Gesang und Freude: Osterbrunnen am Uchizy-Platz geschmückt

Ein neuer Ostermorgen bricht am 5. April 2026 auch in Harthausen an. Rund um den Brunnen auf dem Uchizy-Platz in der Dorfmitte beobachten ab 6 Uhr – noch etwas fröstelnd – rund 40 Menschen den Tagesanbruch. Beim Blick auf das Ende der Rappengasse, dort wo das freie Feld beginnt, sehen sie, wie die Sonne ein Morgenrot an das Firmament zaubert und freuen sich über die friedliche Szenerie, über der die Sonne aufgeht. Mit Musik, nachdenklichen liturgischen und literarischen Texten von Goethes Osterspaziergang über die Ostergeschichte, wie sie der Evangelist Matthäus aufgeschrieben hat, bis zu passenden Witzen gestalten Aktive des Kultur- und Heimatvereins Harthausen gemeinsam mit Vertretern der katholischen und evangelischen  Kirche die öffentliche Feierstunde zum Ostermorgen unter freiem Himmel.

Ein Höhepunkt ist das Schmücken des Brunnens mit frischem Grün, das unter Mithilfe von Besuchern aufgelegt wir. Gisela Horix, Doro und Joachim Lauer, Anna Kohler (Texte) sowie Ulrich Kluger (Gesang) und Andreas Senz (Klavier/Gesang) freuen sich, dass nach der Premiere vor einem Jahr das Event wiederum Interessierte angelockt hat. Das Finale bildet ein kräftiger Kanon mit dem Lied Frère Jacques, das in Deutsch und Französisch intoniert wird. Passend an einem Platz, der den Namen der französischen Partnergemeinde trägt und der sinnbildlich als Zeichen für den dauerhaften Frieden zwischen einst verfeindeten Nationen steht. Das ist ein wichtiger Hinweis gerade in aktuellen (Kriegs-)zeiten weltweit!  

Der Ostermorgen im Tabakdorf klingt rund um das entzündete Osterfeuer im Malerwinkel bei Kaffee, frischem Hefezopf, bunten Ostereiern und guten Gesprächen aus. Im kommenden Jahr wäre mit der dann dritten Auflage der Osterbrunnen-Zeremonie endgültig eine neue Tradition in der Gemeinde entstanden. Nicht nur die Verantwortlichen von KHV, Kirche und die Besucher freuen sich jetzt schon darauf. Auch Menschen, die bisher noch nicht dabei waren, sollen schon neugierig geworden sein.
Text: Stefan Keller; Fotos: Nicole Wehner-Keller

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Kartoffel-Kult(ur)…

… und was es sonst noch zur „tollen Knolle“ zu sagen gibt (Teil 1)

53 interessierte, wissens- und auch sonst hungrige Männer und Frauen hat der erste „Erlebnis-Sonntag Grumbeer“ des Kultur-und Heimatvereins  Harthausen (KHV) am Palmsonntag, 29. März 2026, in den Historischen Tabakschuppen der Gemeinde gelockt.

Dort hat der KHV allerlei Wissenswertes um die aus Peru stammenden Grazien Sieglinde, Linda, Quarta und viele weitere verwandte „Diven“ aufgetischt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der KHV-Vorsitzende Andreas Heck plauderte in launigen Worten über seine Erlebnisse als Kind auf dem Grumbeeracker beim Legen, Ernten, über die Kartoffelkäfer-Jagd und in brennendem Kartoffelkraut gegarte Knollen, die zwar herrlich mundeten, aber nach der Party die Klamotten und der kleine Andreas zuhause tagelang fürchterlich nach Qualm stanken.

KHV-Mitglied Gisela Horix, diplomierte Agraringenieurin, präsentierte locker-flockig Daten, Zahlen und Fakten über die etwa 5000 heute weltweit bekannten Kartoffelsorten. Die Expertin ließ damit die Gäste ein ums andere Mal staunen. Jeder Tisch durfte zwischen den einzelnen Gängen die 15 Rätselfragen zum Thema auf einem Blatt Papier lösen. Jeder und jede am schnellsten Tisch ergatterte als Lohn einen großen Beutel Kartoffel.

Und natürlich gab es etwas auf den Teller: Chips und Sekt, eine leckere Kartoffelsuppe, Sauerkraut mit Saumagen und Brot sowie zum süßen Finale ein von den weiblichen Mitgliedern des Vereins selbstgebackenen Kartoffel-Rührkuchen mit allerlei feinen Gewürzen abgerundet und auf dem Teller begleitet von frischem, selbstgemachtem Apfelmus. Am Herd standen Bernhard und Kerstin Paul (früher „Adler“ Dudenhofen). Roland Lösch („Pfälzer Hof“, Mechtersheim) unterstützte das Ehepaar. Ein Kartoffelschnaps sicherte am Ende allen Gästen die gute Verdauung. Ein Helferteam aus eifrigen KHV-Mitgliedern trug die Gerichte auf und sorgte sofort für Nachschub, wenn etwas am Tisch fehlte.

„Das Menü war der Hammer“ – so die Meinung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen, der gesamte „Grumbeer-Sonntag“ ein echtes „Erlebnis“, urteilten sie übereinstimmend.

Zwei Fortsetzungen der „Kartoffel-Kult(ur) folgen noch in diesem Jahr. Terminhinweise gibt es rechtzeitig vorab im Netz, in der Zeitung und über gut informierte Quellen auf dem Dorf.

Text: Stefan Keller, Harthausen
Fotos: KHV

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