Heute nur Bilder.
Bautagebuch: 11.04.2026
Heute wurde, nach der Osterpause, munter weiter im Pefferminzel gewerkelt. In den Erdgeschosstoiletten gefliest, Platten und Material ins Obergeschoss geschleppt, die Flurdecke weiter grundiert, am Schuppen an der Verschalung gearbeitet, die Decke in der Toilette im Obergeschoss fertig gemacht, die Stirnseite gelattet, der Heizkörper in der Teeküche montiert und die Lampen für die Beleuchtung im Flur probehalber aufgehängt.
Sieht das nicht toll aus?
Mit Musik, Gesang und Freude: Osterbrunnen am Uchizy-Platz geschmückt
Ein neuer Ostermorgen bricht am 5. April 2026 auch in Harthausen an. Rund um den Brunnen auf dem Uchizy-Platz in der Dorfmitte beobachten ab 6 Uhr – noch etwas fröstelnd – rund 40 Menschen den Tagesanbruch. Beim Blick auf das Ende der Rappengasse, dort wo das freie Feld beginnt, sehen sie, wie die Sonne ein Morgenrot an das Firmament zaubert und freuen sich über die friedliche Szenerie, über der die Sonne aufgeht. Mit Musik, nachdenklichen liturgischen und literarischen Texten von Goethes Osterspaziergang über die Ostergeschichte, wie sie der Evangelist Matthäus aufgeschrieben hat, bis zu passenden Witzen gestalten Aktive des Kultur- und Heimatvereins Harthausen gemeinsam mit Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche die öffentliche Feierstunde zum Ostermorgen unter freiem Himmel.
Ein Höhepunkt ist das Schmücken des Brunnens mit frischem Grün, das unter Mithilfe von Besuchern aufgelegt wir. Gisela Horix, Doro und Joachim Lauer, Anna Kohler (Texte) sowie Ulrich Kluger (Gesang) und Andreas Senz (Klavier/Gesang) freuen sich, dass nach der Premiere vor einem Jahr das Event wiederum Interessierte angelockt hat. Das Finale bildet ein kräftiger Kanon mit dem Lied Frère Jacques, das in Deutsch und Französisch intoniert wird. Passend an einem Platz, der den Namen der französischen Partnergemeinde trägt und der sinnbildlich als Zeichen für den dauerhaften Frieden zwischen einst verfeindeten Nationen steht. Das ist ein wichtiger Hinweis gerade in aktuellen (Kriegs-)zeiten weltweit!
Der Ostermorgen im Tabakdorf klingt rund um das entzündete Osterfeuer im Malerwinkel bei Kaffee, frischem Hefezopf, bunten Ostereiern und guten Gesprächen aus. Im kommenden Jahr wäre mit der dann dritten Auflage der Osterbrunnen-Zeremonie endgültig eine neue Tradition in der Gemeinde entstanden. Nicht nur die Verantwortlichen von KHV, Kirche und die Besucher freuen sich jetzt schon darauf. Auch Menschen, die bisher noch nicht dabei waren, sollen schon neugierig geworden sein.
Text: Stefan Keller; Fotos: Nicole Wehner-Keller
Kartoffel-Kult(ur)…
… und was es sonst noch zur „tollen Knolle“ zu sagen gibt (Teil 1)
53 interessierte, wissens- und auch sonst hungrige Männer und Frauen hat der erste „Erlebnis-Sonntag Grumbeer“ des Kultur-und Heimatvereins Harthausen (KHV) am Palmsonntag, 29. März 2026, in den Historischen Tabakschuppen der Gemeinde gelockt.
Dort hat der KHV allerlei Wissenswertes um die aus Peru stammenden Grazien Sieglinde, Linda, Quarta und viele weitere verwandte „Diven“ aufgetischt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der KHV-Vorsitzende Andreas Heck plauderte in launigen Worten über seine Erlebnisse als Kind auf dem Grumbeeracker beim Legen, Ernten, über die Kartoffelkäfer-Jagd und in brennendem Kartoffelkraut gegarte Knollen, die zwar herrlich mundeten, aber nach der Party die Klamotten und der kleine Andreas zuhause tagelang fürchterlich nach Qualm stanken.
KHV-Mitglied Gisela Horix, diplomierte Agraringenieurin, präsentierte locker-flockig Daten, Zahlen und Fakten über die etwa 5000 heute weltweit bekannten Kartoffelsorten. Die Expertin ließ damit die Gäste ein ums andere Mal staunen. Jeder Tisch durfte zwischen den einzelnen Gängen die 15 Rätselfragen zum Thema auf einem Blatt Papier lösen. Jeder und jede am schnellsten Tisch ergatterte als Lohn einen großen Beutel Kartoffel.
Und natürlich gab es etwas auf den Teller: Chips und Sekt, eine leckere Kartoffelsuppe, Sauerkraut mit Saumagen und Brot sowie zum süßen Finale ein von den weiblichen Mitgliedern des Vereins selbstgebackenen Kartoffel-Rührkuchen mit allerlei feinen Gewürzen abgerundet und auf dem Teller begleitet von frischem, selbstgemachtem Apfelmus. Am Herd standen Bernhard und Kerstin Paul (früher „Adler“ Dudenhofen). Roland Lösch („Pfälzer Hof“, Mechtersheim) unterstützte das Ehepaar. Ein Kartoffelschnaps sicherte am Ende allen Gästen die gute Verdauung. Ein Helferteam aus eifrigen KHV-Mitgliedern trug die Gerichte auf und sorgte sofort für Nachschub, wenn etwas am Tisch fehlte.
„Das Menü war der Hammer“ – so die Meinung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen, der gesamte „Grumbeer-Sonntag“ ein echtes „Erlebnis“, urteilten sie übereinstimmend.
Zwei Fortsetzungen der „Kartoffel-Kult(ur) folgen noch in diesem Jahr. Terminhinweise gibt es rechtzeitig vorab im Netz, in der Zeitung und über gut informierte Quellen auf dem Dorf.
Text: Stefan Keller, Harthausen
Fotos: KHV
Bautagebuch: 28.03.2026
Erste Deckenplatten sind montiert, der Schuppen wird weiter mollig eingepackt und die tolle Fliesenkulisse wächst weiter.
Die Stirnwand ist weiter gelattet und die Teeküche nochmals grundiert.
Bautagebuch: 21.3.2026
Heute wurde in etwas kleinerer Runde im Bahnhof weiter gewerkelt: im Keller wurde ein Defekt an der Wasserarmatur repariert, die Isolierung am Schuppen wurde fortgesetzt, im Treppenhaus wurde der Rahmen für einen Schaukasten gesetzt, im Obergeschoss wurden Wände gestrichen und Latten für die Isolierung angeschraubt.
Bereits unter der Woche hatte Rolf die Toiletten weiter gefliest. In einer Woche geht es weiter.
Bautagebuch: 14.03.2026
Heute war ein Filmteam der Landesschau Rheinland-Pfalz im Pefferminzel. Fatma Aykut wird einen Bericht über unsere Arbeiten in der Reihe über alte Bahnhöfe bringen.
Sowie wir einen Sendetermin haben, wird er hier verkündet!
Bautagebuch: 28.2.2026
Und weiter gings mit Decken, Schuppen, Türrahmen, Elektro, Heizung, Trockenbau….
Bautagebuch: 21.02.2026
Heute wurde die Decke im Flur begonnen, das Loch für das Abgasrohr der Heizung durch den Speicherboden geführt, Unterputzdosen gefunden, Schalter gesetzt, die Teeküche grundiert und der Schuppen weiter verschalt.
Im Vorfeld des Besuchs des PWV wurde wieder ein bissel Ordnung gemacht.
Bautagebuch: 14.02.2026
Heute ging es, Dank der vielen helfenden Hände, im Pefferminzel richtig voran.
Die unteren Planken an der Stirnseite des Schuppens sind dran, an der Tür zum Schuppen an der Straße ist der Abschluss in Sandstein fertig, die Abhänger der Küchendecke im Obergeschoss sind fertig, die Balken im Sitzungsraum des Obergeschosses sind fertig gestrichen, die Decke im Vortragsraum ist gestrichen, die Stahlträger und Auflagesandsteine sind geputzt, Türrahmen vollendet und Pläne für den Abschluss der historischen Fliesen im Flur gemacht, die Isolierung im Bahnhofsstübel instand gesetzt, usw., usw.














































































































