Ausflug ins Markgräflerland

Auf der Suche nach neuen (Wein)erfahrungen

Im April 2026 reisten 14 Woischmegger ins idyllische Markgräflerland – offen für neue Erfahrungen und mit einer wichtigen Frage im Gepäck: Gibt es dort womöglich ein noch besseres Wein-Angebot als in der heimischen Pfalz? Um es gleich vorwegzunehmen: Nach intensiven Studien tagsüber und bis in die späten Abendstunden war man sich einig, dass keine Rebsorte mit dem Pfälzer Wein ernsthaft konkurrieren kann. Weder der typische weiße und rote Gutedel noch die Burgunderarten, die sich im milden Badener Klima ebenfalls wohlfühlen. Trotzdem kamen alle zum Ergebnis, dass in der Region rund um die 2800-Einwohner-Gemeinde Auggen durchaus interessante und gute Tropfen gedeihen.

Auf jeden Fall genoss die muntere Gruppe den Wochenend-Trip in die Weinbauregion im äußersten Südwesten Deutschlands, die an Frankreich und an die Schweiz grenzt. Zwischen Basel und Freiburg befindet sich eine Anbaufläche von rund 3.000 Hektar, die zu 40 Prozent von Gutedel-Reben dominiert wird. An zweiter Stelle liegt der Spätburgunder mit 30 Prozent.    

Die erste Verkostung im Traditionsweingut „Bolanz“ in Auggen ließ durchaus noch Luft nach oben, doch während der Weinwanderung „Auf Noahs Spuren“, organisiert vom „Winzerkeller Auggener Schäf“, kam die Gruppe auf den Geschmack: Der ebenso sachkundige wie humorvolle Weinführer brachte gemeinsam mit seinem Team – Frau, Tochter und Enkel – den Pfälzerinnen und Pfälzern auf einer etwa 6 Kilometer langen Tour durch den Ort und die Weinberge die heimische Rebenvielfalt und lokale Spezialitäten wie die „Scharwaie“ nahe. Bei der anschließenden Probe in der Vinothek wurde dann so manches Weinpaket für Erinnerungsabende zu Hause geschnürt.

Heitere Stunden verbrachten die Woischmegger nach den Anstrengungen des Tages auch im Kaminzimmer des schönen Gartenhotels „Zur Krone Auggen“ – nur einmal unterbrochen von einem rigoros auftretenden „Rumpelstilzchen“, das sich bereits vor 21.30 Uhr durch das fröhliche Gelächter der munteren Pfälzer am Einschlafen gestört fühlte.

Ansonsten verlief der Ausflug ausgesprochen harmonisch, was auch an der sehr guten Organisation durch die Woischmegger-Vorsitzende Dr. Kirsten Kissel lag. Sie hatte gemeinsam mit ihrem Mann, Dr. Jürgen Kissel, das Hotel ausgesucht und das Programm gestaltet, das alle sehr gelungen fanden. Nicole Wehner-Keller  

In fröhlicher Runde im Auggener Weingut „Bolanz“

 

Zuerst eine Rast bei Gutedel und Scharwaie, anschließend noch eine kleine Weinprobe mit Maskottchen. Ganz unten eine Bildergalerie mit noch mehr Eindrücken vom Woischmegger-Ausflug.
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