{"id":617,"date":"2021-06-04T16:39:26","date_gmt":"2021-06-04T14:39:26","guid":{"rendered":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/?page_id=617"},"modified":"2021-06-08T15:15:00","modified_gmt":"2021-06-08T13:15:00","slug":"vereinschronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/?page_id=617","title":{"rendered":"Vereinschronik"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Geschichte des Vereins<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tabakschuppen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entstehung des Heimat- und Kulturvereins ist untrennbar mit dem Historischen Tabakschuppen verbunden. Deshalb zun\u00e4chst kurz die Geschichte dieses Geb\u00e4udes:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den <strong>Revolutionsjahren 1848\/49<\/strong> reiste der <strong>Prinzregent Luitpold<\/strong> 1849 durch seine Gauen und kam auch in den Bezirk der Kreishauptstadt Speyer. Bei seiner Durchreise in <strong>Harthausen<\/strong> fielen ihm die Tabakb\u00fcschel an den H\u00e4usern auf, die dort zum Trocknen aufgeh\u00e4ngt waren. Allerdings waren sie dem Wetter ausgesetzt, so dass die Trocknung eher in ein Verschimmeln \u00fcberging. Ihm wurde die <strong>finanzielle Not <\/strong>der Bauern beklagt, die sich keine Trockenschuppen leisten konnten. Gleichzeitig erhielt er Kunde von der <strong>K\u00f6nigstreue<\/strong> der Harth\u00e4user bei den vergangenen Aufst\u00e4nden. Dies beeindruckte den Regenten so sehr, dass er anwies, dem Ort <strong>auf Kosten der Staatskasse<\/strong> einen <strong>Trockenschuppen<\/strong> zu bauen. Die Gemeinde musste nur die daf\u00fcr ben\u00f6tigte Fl\u00e4che bereitstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre <strong>1851<\/strong> wurde mit dem Bau des Tabakschuppens begonnen und im gleichen Jahr war er auch fertig gestellt. Nur mit verzapften Balken gef\u00fcgt, war er am Ortsrand Wind und Wetter ausgesetzt. Mehrmals stand er in Schieflage und musste gerade ger\u00fcckt und die Balken mit N\u00e4geln fester verbunden werden. Der Tabakschuppen war <strong>\u00fcber 120 Jahre<\/strong> f\u00fcr die Kleinerzeuger von Tabak ein wertvoller Trockenraum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem keine Tabakbauern mehr den Schuppen nutzten, beschloss der Gemeinderat nach langen kontroversen Diskussionen <strong>1976 <\/strong>den<strong> Abriss<\/strong>. Die Interventionen einiger B\u00fcrger, die die Bedeutung des k\u00f6niglichen Geschenks zu w\u00fcrdigen wussten, stie\u00dfen beim damaligen <strong>Landrat Dr. Paul Sch\u00e4dler<\/strong> auf offene Ohren. Am <strong>16. Nov. 1979<\/strong> wurde die am 02. Nov. 1979 erteilte Abrissverf\u00fcgung wieder zur\u00fcck genommen. Stattdessen wurde die <strong>Schutzw\u00fcrdigkeit <\/strong>des Geb\u00e4udes anerkannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun hatte die Gemeinde das Problem wieder auf der Tagesordnung und die Diskussionen \u00fcber die weitere Verwendung des bauf\u00e4lligen Holzbaus begannen von neuem. <strong>1985 <\/strong>entschloss sich der Gemeinderat zur<strong> Renovierung<\/strong> und den Ausbau in ein Geb\u00e4ude f\u00fcr Veranstaltungen und Feiern. W\u00e4hrend der Renovierung, die <strong>1990 beendet<\/strong> war, hatte der Rat mit immer wieder <strong>steigenden Baukosten<\/strong> zu k\u00e4mpfen. Mehr und mehr entdeckte man versteckte M\u00e4ngel, die beseitigt werden mussten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Weitere Informationen u. a. im Beitrag von Kurt Keller im Heimatjahrbuch des Landkreises Ludwigshafen \/ Rhein-Pfalz-Kreis1985&nbsp; (Band I))<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vereinsgr\u00fcndungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als sich die Renovierung des alten gemeindlichen Tabakschuppens seinem Ende zuneigte, machte der engagierte Harthausener B\u00fcrger <strong>Hermann Grundh\u00f6fer<\/strong> dem damaligen B\u00fcrgermeister <strong>Ludwig Remmel<\/strong> den Vorschlag, zur Belebung der so genannten \u201eguten Stube\u201c des Ortes einen Verein ins Leben zu rufen, der mit einem kulturellen Angebot interessierte B\u00fcrger in dem neu gestalteten Geb\u00e4ude begeistern wollte. &nbsp;Der Tabakschuppen sollte ein Treffpunkt f\u00fcr private und kulturelle Veranstaltungen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Anregung von <strong>Hermann Grundh\u00f6fer<\/strong> trafen sich am <strong>18. Januar 1990<\/strong> im Pfarrheim 15 interessierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Bei diesem ersten Treffen sollte das Interesse an einer Vereinsgr\u00fcndung erkundet werden. Ein weiteres Treffen am <strong>31. Januar 1990 <\/strong>lockte 26 Interessierte an. Es wurde ein Termin f\u00fcr eine Vereinsgr\u00fcndung festgelegt. Als nicht eingetragener Verein wurde am <strong>14. Februar 1990 <\/strong>der \u00a0<strong>\u201eHeimat- und Kulturkreis\u201c<\/strong> gegr\u00fcndet, der einige Jahre erfolgreich wirkte. Die erste Aufgabe war die Ausrichtung der Einweihungsfeierlichkeiten am 23. und 24. Juni 1990. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Ausstellungen und Konzerte, die die Volkshochschule des Landkreises Ludwigshafen sowie das \u00f6rtliche Volksbildungswerk im Tabakschuppen ausrichteten, lockten Menschen aus nah und fern an. Die Besucher loben bis heute die <strong>einzigartige Atmosph\u00e4re <\/strong>des mit viel Holz gestalteten Veranstaltungsraumes. Der Heimat-und Kulturkreis versuchte, die Veranstaltungen zu <strong>annehmbaren Preisen<\/strong> anzubieten. Neben etablierten K\u00fcnstlern gaben auch junge K\u00fcnstler ein Stelldichein. Sie hatten die Gelegenheit, am Anfang ihres Schaffens sich vor Publikum zu pr\u00e4sentieren. Die Devise war, Kunst sollte auch f\u00fcr den kleinen Geldbeutel leistbar und auf dem Land m\u00f6glich sein. Neben eigenen Veranstaltungen half der Kreis auch bei Veranstaltungen Kreisvolkshochschule und der \u00f6rtlichen Volkshochschule mit Verk\u00f6stigung des Publikums aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wegen der <strong>fehlenden Organisation<\/strong> in dem engagierten Kreis mangelte es bald an gen\u00fcgend Helfern. Da noch kein Vereinsbeitrag erhoben wurde, konnte auch die Mitgliederzahl nicht genau bestimmt werden. Auch Sponsoren lie\u00dfen sich wegen der fehlenden Struktur nicht finden. Deshalb gr\u00fcndeten 10 Personen des urspr\u00fcnglichen Heimat- und Kulturkreises am <strong>08. November 1994<\/strong> den <strong>Kultur- und Heimatverein Harthausen e.V.<\/strong> Als erster Vorsitzender wurde bei der ersten Versammlung <strong>Hermann Grundh\u00f6fer <\/strong>gew\u00e4hlt. Sein Stellvertreter wurde <strong>Harald Fl\u00f6rchinger<\/strong>. Die Kasse lag in treuen H\u00e4nden von <strong>Marlies Denne<\/strong>. Durch die genehmigte Gemeinn\u00fctzigkeit des Vereins konnten anerkannte Spendenquittungen ausgestellt werden. Der Jahresbeitrag wurde mit zw\u00f6lf Mark f\u00fcr Einzelmitglieder und sechs Mark f\u00fcr jedes weitere vollj\u00e4hrige Familienmitglied als Mindestbeitrag absichtlich gering gehalten. Mit der W\u00e4hrungsumstellung 2002 setzte die Mitgliederversammlung den Mindestjahresbeitrag auf sechs und drei Euro fest. Dieser hat bis heute Bestand. Der Verein gab sich eine Satzung und eine Gesch\u00e4ftsordnung. Nach dem beruflich bedingten R\u00fcckzug des Vorsitzenden wurde bei der Mitgliederversammlung am <strong>02. Mai<\/strong> <strong>2007 <\/strong> <strong>Harald Fl\u00f6rchinger<\/strong> als neuer Vorsitzender gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stetig wuchs die Mitgliederzahl, nicht zuletzt durch das Veranstaltungsangebot, das sich mehr und mehr ausbreitete. Neben Ausstellungen und Konzerten gesellten sich <strong>Fahrten, Theater und Kabarett <\/strong>hinzu. Namhafte K\u00fcnstler konnten die Besucher &nbsp;begeistern. Wurden zun\u00e4chst Akteure f\u00fcr die Veranstaltungen gesucht, wurde der Verein schon bald mit Anfragen zu Auftritten und Ausstellungen \u00fcberrannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den eigenen Veranstaltungen half der Heimat- und Kulturverein mit Ausschank auch bei Veranstaltungen der <strong>Kreisvolkshochschule<\/strong> (M\u00e4rchenabend) und der <strong>Gemeinde Harthausen <\/strong>(Brennholzversteigerung) mit. Der Tabakschuppen reichte bei gr\u00f6\u00dferen Events nicht aus, so dass auf die Heilsbruckhalle, die Kirche oder auf den Schulhof ausgewichen werden musste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Veranstaltungen zogen auch viele ausw\u00e4rtige Besucher an, die teilweise zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Tabakschuppen machten. Alle waren von der besonderen Atmosph\u00e4re des Geb\u00e4udes und der damit verbundenen fast famili\u00e4ren Stimmung bei den Auff\u00fchrungen begeistert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Veranstaltungen k\u00fcndigen wir auch seit 2001 in einem <strong>Schaukasten <\/strong>neben dem Tabakschuppen an. Dieser wurde von der Schreinerei Christopher R\u00f6der kostenlos erstellt. Seit 2021 k\u00f6nnen wir uns auch im <strong>Internet <\/strong>unter <a href=\"http:\/\/www.khv-harthausen.de\/khv\">www.khv-harthausen.de\/khv<\/a> pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verein stattet seinen <strong>Dank<\/strong> an die Gemeinde wegen der unentgeltlichen \u00dcberlassung des Tabakschuppens damit ab, dass er ab und zu die W\u00e4nde in dem Geb\u00e4ude streicht und das Holz der Heizungsabdeckungen restaurieren l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den Veranstaltungen hat sich der Kultur- und Heimatverein das Ziel gesetzt, den alten <strong>Bahnhof <\/strong>wieder herzurichten und als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum zu nutzen. Die Gemeinde Harthausen hat das Geb\u00e4ude dem Verein in Erbbaurecht \u00fcberlassen. In unserem Bautagebuch auf unserer Webseite kann der Fortschritt der Bauarbeiten verfolgt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verein macht der Gemeinde auch Vorschl\u00e4ge bei der Benennung von <strong>Stra\u00dfennamen<\/strong> in Neubaugebieten. Im Gebiet Harthausen Ost wurde der ehemalige Gemeindeschreiber und Chronist <strong>Josef Diebold<\/strong> mit einem Stra\u00dfennamen geehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Mitwirkung am <strong>Kleinen linksrheinischen Dialektatlas<\/strong> wurde der Verein von Dr. Georg Drenda ersucht. Wir konnten ihm die dialektische Aussprache einiger vorgegebener Ausdr\u00fccke zukommen lassen.<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Veranstaltungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Veranstaltungen des Vereins finden haupts\u00e4chlich im Tabakschuppen statt. Aber auch auf dem Schulhof, in der Heilsbruckhalle und der Kirche wurden gr\u00f6\u00dfere Auff\u00fchrungen angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&#8211; wiederkehrende Veranstaltungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Monatlich findet am letzten Mittwoch im Tabakschuppen ein offener <strong>Stammtisch<\/strong> statt, au\u00dfer im Ferienmonat Juli. Der Dezemberstammtisch ist den Mitgliedern vorbehalten. Bei Gl\u00fchwein und Weihnachtsgeb\u00e4ck l\u00e4sst man das Jahr ausklingen.<br>Normalerweise werden keine Themen vorgegeben, aber die Gespr\u00e4che finden immer ihr Thema. Haupts\u00e4chlich sind \u00f6rtliche Gegebenheit Anlass zu interessanten Dialogen.<br>Themen waren beispielsweise<br>&#8211; Luftbildarch\u00e4ologie (Luftbilder geben Auskunft \u00fcber ehemalige Bebauung und Nutzung)<br>&#8211; Kirchenglocken und Gel\u00e4ut von Harthausen (der letzte Gl\u00f6ckner Eugen Sch\u00fctt berichtete<br>&nbsp;&nbsp; \u00fcber seine T\u00e4tigkeit)<br>&#8211; Erd\u00f6lsuche in der Umgebung (Dr. Winfried Kuhn und Vertreter der \u00d6lgesellschaft GeoCon<br>&nbsp;&nbsp; berichten \u00fcber die \u00d6lsuche in der Umgebung von Harthausen)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der <strong>Nachtflohmarkt<\/strong> am ersten Samstag im November freut sich au\u00dferordentlicher Beliebtheit. Schnell sind die verf\u00fcgbaren Pl\u00e4tze reserviert. Die K\u00e4ufer dr\u00e4ngen sich in den oft zu schmalen G\u00e4ngen auf der Jagd nach Schn\u00e4ppchen. Manche lassen sich auch nur das rege Treiben visuell bei einem guten Getr\u00e4nke und einer Bratwurst auf sich wirken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>&#8211; besondere Veranstaltungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings hatten wir auch bei einer Veranstaltung unerwarteten Gegenwind. Die Benefizveranstaltung <strong>\u201eBrunnen f\u00fcr Togo\u201c<\/strong> war eine gelungen Auff\u00fchrung mit vielen K\u00fcnstlern aus Deutschland und Afrika. Zwei nachhaltig wirkende Brunnen konnten zur Versorgung eines Ortes in Togo finanziert werden. Jedoch wurde der Verein danach von einer rechtsradikalen Gruppe durch Flugbl\u00e4tter angegriffen, Vereinsmitglieder, die sich stark engagiert haben, wurden verbal unfl\u00e4tig attakiert. Dies hat uns jedoch nicht entmutigt und wir stehen zu der Veranstaltung und zu deren Zielen. Die Verursacher wurden zu einer leider sehr geringen Strafe verurteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Benefiz-Veranstaltung galt der <strong>Freiwilligen Feuerwehr,<\/strong> die bei der Gasexplosion am 28. September 2013 mehrere zum Teil schwer verletzte und traumatisierte Kameraden zu beklagen hatte. Der Erl\u00f6s sollte die finanziellen Nachteile der Betroffen mildern, aber auch als Anerkennung f\u00fcr den Einsatz der freiwilligen Helfer verstanden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/khv-harthausen.de\/wp-admin\/edit.php?post_type=page\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der <strong>SWR<\/strong> drehte zwei Beitr\u00e4ge in Harthausen. Der Kultur- und Heimatverein wirkte dabei mit. Bei der Sendung <strong>2010 \u00fcber Harthausen<\/strong> stellten wir den historischen Tabakschuppen vor und wurden beim Streichen des Innenraums im Tabakschuppen aufgenommen. Au\u00dferdem besorgte unser Mitglied Wolfgang Fischer f\u00fcr die Fernsehcrew die Feuerwehrleiter mit Korb, damit der Ort von oben aufgenommen werden konnte. Drohnen gab f\u00fcr Luftaufnahmen gab es damals noch nicht.<br>Den zweiten Auftritt hatten wir bei der Sendung <strong>Expedition in die Heimat<\/strong> <strong>2020, <\/strong>worin \u00fcber das <strong>Pfefferminzb\u00e4hnel <\/strong>berichtet wurde. Darin pr\u00e4sentierten wir der Moderatorin Anna Lena D\u00f6rr und dem Fernsehteam unseren Bahnhof.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&#8211; weitere Veranstaltungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Pr\u00e4sentation von K\u00fcnstlern verschiedener Genres hat der Verein auch eigene Akteure:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Historische Dokumente<\/strong> werden von verschiedenen Vereinsmitgliedern (Harald Fl\u00f6rchinger, Wilfried Birkle, Oskar Fischer) gesichtet und ausgewertet. So entstanden die ersten Theaterst\u00fccke und das Ortsfamilienbuch von Harthausen jeweils durch <strong>Wilfried Birkle<\/strong>. Ein Gedenkbuch der Gefallenen des 2. Weltkriegs aus Harthausen brachten <strong>Harald Fl\u00f6rchinger<\/strong> und <strong>Oskar Fischer<\/strong> 2013 heraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kurze Theaterst\u00fccke<\/strong> \u00fcber die Geschichte Harthausens, die zun\u00e4chst von <strong>Wilfried Birkle<\/strong> geschrieben und inszeniert wurden, spielte die <strong>Theatergruppe <\/strong>des Vereins in wechselnden Besetzungen. Nach Wilfried Birkle nahm sich <strong>Andreas Heck<\/strong> dem Schreiben der St\u00fccke an und f\u00fchrte Birkles Arbeit fort. Anfangs wurden die St\u00fccke in der Heilsbruckhalle aufgef\u00fchrt, danach bildeten sie einen viel beachteten Beitrag bei der Er\u00f6ffnung des Tabakdorffestes. F\u00fcr die Auff\u00fchrungen beim Tabakdorffest konnte zeitweise<strong> lokale Prominenz<\/strong> f\u00fcr kleine Rollen gewonnen werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>Harth\u00e4user \u201eTabakernte\u201c<\/strong> rief <strong>Gabriel Salzmann (Gabs)<\/strong> 2014 ins Leben. Dabei sollten etablierte und neue Kabarettk\u00fcnstler und -k\u00fcnstlerinnen ihr K\u00f6nnen im Tabakschuppen zeigen. Schnell bildete sich eine treue Fangemeinde dieses Formats heraus, nicht zuletzt durch die Mitwirkung \u00f6rtlich und \u00fcber\u00f6rtlich bekannter Akteure der Kleinkunst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>Woischmegger,<\/strong> eine sich aus einem Volkshochschulkurs herauskristallisierte Gruppe von Weinliebhabern, schloss sich 2001 dem Verein an. Sie trifft sich unter der Leitung von <strong>Dr. Kirsten Kissel<\/strong> seit 2002 regelm\u00e4\u00dfig zur Verkostung von Weinen. Mit Exkursionen und Kursen erweitern die Teilnehmer, deren Zahl auf maximal 15 begrenzt ist, ihr Wissen rund um Wein und Weinbau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Namhafte K\u00fcnstler haben sich in verschiedenen Genres in Harthausen pr\u00e4sentiert.<br>Eine kleine Auswahl:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Theater:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Chawwerusch (war eine der ersten Gro\u00dfveranstaltungen auf dem Schulhof)<\/li><li>Mainzer Hofs\u00e4nger (mehrmals in kleiner Besetzung im Tabakschuppen und als Gesamtchor in der Kirche)<\/li><li>Darmst\u00e4dter Theatergruppe<\/li><li>Freinsheimer Theatergruppe<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kabarett:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Andreas Schmitt, bekannt als Obermessdiener in der Mainzer Fastnacht<\/li><li>Detlef Sch\u00f6nauer, bekannt als Jacques in Jacques\u2018 Bistro<\/li><li>K\u00e4ttl Feierdaach<\/li><li>Gerd Kannegie\u00dfer<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Musik:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Christian Straube, solo und mit Sch\u00fclern<\/li><li>Konstantin Schmitt mit Schmitternacht<\/li><li>Mainzer Hofs\u00e4nger<\/li><li>Gabriele Heidelberger und Thomas Bierling<\/li><li>Hoffmann-Hammer-Trio aus Neupotz (u.a. gro\u00dfes Weihnachtskonzert in der Kirche)<\/li><li>Bo Schmich<\/li><li>Blue Eyes<\/li><li>Duo Wortfront<\/li><li>Familie Steegm\u00fcller<\/li><li>Dolphin Street<\/li><li>Salonissimo<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ausstellungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Karl Hufnagel<\/li><li>Theo Ofer<\/li><li>Georg Karbach<\/li><li>Martin Eckrich<\/li><li>Oliver Schollenberger<\/li><li>Harth\u00e4user K\u00fcnstler: Maria Schraut, Martina Jann-Bettag, Angelika Br\u00fcckner, Monika Steiger, Rudolf Sichling, Gerhard Hoffmann<\/li><li>Edelsteine und Schmuck aus Idar-Oberstein<\/li><li>Kalligraphie<\/li><li>Fotographie<\/li><li>Pfefferminzb\u00e4hnel<\/li><li>&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vortr\u00e4ge:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Schlacht am Speyerbach (Hans-Peter Schwan) mit Exkursion<\/li><li>Friedensmal bei Edenkoben und Schlachtorte im Elsass (Dietger Unferfert +) mit Exkursionen<\/li><li>Sylt (Diavortrag von Erk Hoenes)<\/li><li>Arbeit und Leben in Ghana (\u00c4rztin Schwester Miguela)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lesungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Hermann-Josef Settelmayer<\/li><li>Katharina Mattich<\/li><li>Andreas Heck<\/li><li>\u201eTexttr\u00e4umer\u201c aus Speyer<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weitere Veranstaltungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Benefizveranstaltung \u201eBrunnen f\u00fcr Togo\u201c<\/li><li>Benefizveranstaltung f\u00fcr verletzte Feuerwehrleute<\/li><li>Weinprobe und Lesung mit J\u00fcrgen Matth\u00e4\u00df und Michael Konrad<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte des Vereins Tabakschuppen Die Entstehung des Heimat- und Kulturvereins ist untrennbar mit dem Historischen Tabakschuppen verbunden. Deshalb zun\u00e4chst kurz die Geschichte dieses Geb\u00e4udes: Nach den Revolutionsjahren 1848\/49 reiste der Prinzregent Luitpold 1849 durch seine Gauen und kam auch in den Bezirk der Kreishauptstadt Speyer. Bei seiner Durchreise in Harthausen fielen ihm die Tabakb\u00fcschel an [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":376,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-617","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=617"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":632,"href":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/617\/revisions\/632"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/376"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/khv-harthausen.de\/khv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}